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Olpe, 30.01.2011 Am heutigen Sonntag, 30. Januar 2011, wurden ab 16.00 im Olper Rathaus die Stimmen des Bürgerentscheids ausgezählt. 6.263 gültige Stimmen wurden abgegeben, und das Ergebnis ist mehr als eindeutig: 4.887 Olper Bürgerinnen und Bürger votierten mit "Ja" (78,03%), nur 1.376 mit "Nein" (21,97%).
Damit endete der Bürgerentscheid mit einem großen Erfolg für die Unterstützer eines Bestattungswaldes und für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olpe, die selbst mitentscheiden wollten, welche Art der Bestattung sie wählen können. Mindestens 4.035 "Ja"-Stimmen hätten es laut Satzung sein müssen, und diese geforderte Stimmenzahl galt eigentlich als "große Hürde". Dass diese um 852 Stimmen übertroffen wurde, löste große Freude und Begeisterung bei den Mitgliedern und Unterstützern der Interessengemeinschaft "Bestattungswald Olpe" aus (s. Bild unten).

Wie geht es nun weiter? Peter Kühn, einer der Sprecher der Interessengemeinschaft, geht davon aus, dass die CDU-Mehrheitsfraktion nun auch das Votum des Bürgerentscheids umsetzt. Dahingehend äußerten sich auch CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Klapheck und Bürgermeister Horst Müller (CDU), wie Herbert Kranz, Chefredakteur der Lokalredaktion der Westfalenpost/Westfälischen Rundschau via Internetportal "DerWesten.de" gerade berichtet (den Beitrag aus "DerWesten.de" als PDF-Datei finden Sie [hier]).
Olpe, 28.01.2011 Bis 10 Uhr am heutigen Freitag, 28. Januar, haben 6.850 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger Ihre Stimmscheine für den Bürgerentscheid angefordert.
Dies berichtet Karl Caumanns (im Foto mitte), einer der Sprecher der Interessengemeinschaft "Bestattungswald Olpe". Da die Frist für die Anforderung der Stimmscheine am heutigen Freitag um 18 Uhr endet, werde die "7.000er-Marke zwar wohl nicht ganz erreicht". Gleichwohl sei die Zahl der angeforderten Unterlagen schon jetzt ein "ganz großer Erfolg". Wie Caumanns sind auch seine beiden Sprecherkollegen Wolf Heller (lks.) und Peter Kühn (re.) sehr optimistisch, dass sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olpe zum einen in Ihrer Mehrheit für den Bestattungswald ausgesprochen haben und dass zum anderen auch die mindestens erforderlichen "Ja"-Stimmen erreicht werden.
Am Sonntag, 30. Januar, wird seitens der Stadt Olpe um 16.00 der Briefkasten des Rathauses ein letztes Mal geleert. Anschließend wird direkt mit der Stimmenauszählung begonnen. Die Interessengemeinschaft und sicherlich viele ihrer Unterstützer werden dieser Zählung am Sonntag beiwohnen.
Dann wird sich zeigen, ob die Olper Bürgerinnen und Bürger trotz einer ebenso aggressiven wie aber auch durchsichtigen "Nein"-Kampagne seitens der CDU ihren Bestattungswald bekommen. Die Interessengemeinschaft und die vielen engagierten Unterstützer sind davon überzeugt. Und das gefühlte Stimmungsbild in Olpe gibt Ihnen Recht: Viele Leserbriefe in der Lokalpresse sprechen sich klar und deutlich für einen Bestattungswald aus und unzählige positive Gespräche mit Olperinnen und Olpern zeigen das große Interesse sowohl an einer alternativen Form der Bestattung als auch an der Möglichkeit, in wichtigen kommunalpolitischen Fragen wirklich mitsprechen und mitentscheiden zu können, anstatt sich "von oben verwalten" zu lassen.
Olpe, 22.01.2011 In eigener Sache: Ein interessierter Mitbürger hat unter dem Pseudonym "Einer der Anderen" lyrische Verse rund um den Bürgerentscheid zum Bestattungswald verfasst und uns diese mit der Bitte um Veröffentlichung zukommen zu lassen. Da wir diese Verse sehr originell und allzu treffend finden, wollen wir diese der Öffentlichkeit nicht vorenthalten.
Um sich eine reine Textversion des Gedichtes anzeigen zu lassen, klicken Sie mit der Maus [hierhin] oder direkt auf das Bild.
Olpe, 21.01.2011 *** WICHTIGE EILMELDUNG ***– In dem Bericht der WP und WR vom Freitag, 21. Januar (Seite ROE_2 des Lokalteils), werden falsche Fristen bezüglich des Bürgerentscheids gennant. Offensichtlich hat man sich dort um eine Woche vertan. Die Beantragungsfrist für die Erteilung eines Stimmscheins endet nicht bereits heute (21.01.2011), sondern erst am 28.01.2011 um 18.00 Uhr. Und die Rückgabe der Wahlbriefe muss bis spätestens 30.01.2011 um 16.00 Uhr erfolgen. ![]()
Olpe, 19.01.2011 Wie die Westfalenpost/Westfälische Rundschau in Ihrer Olper Regionalausgabe vom 19.01.2011 und auf dem Internetportal DERWESTEN berichtet, stößt der Bürgerentscheid bei der Olper Bevölkerung auf große Resonanz. Schon über 5.700 Anträge seien gestellt worden, um die Wahlunterlagen mit dem Stimmschein anzufordern. Hier finden Sie den Artikel aus DERWESTEN als PDF-Datei.

Doch trotz der schon großen Resonanz ruft die Interessengemeinschaft "Bestattungswald Olpe" weiter dazu auf, am Bürgerentscheid teilzunehmen und für den Bestattungswald zu stimmen. Denn nach wie vor zählt jede Stimme, weil zwei Bedingungen für den Erfolg des Bürgerbegehrens erfüllt sein müssen: Erstens muss sich grundsätzlich die Mehrheit für einen Bestattungswald aussprechen, d.h. es müssen mehr "Ja"-Stimmen als "Nein"-Stimmen abgegeben werden. Schon die Stimmengleichheit bedeutet das Scheitern des Bürgerentscheids. Zweitens müssen mindestens 20 Prozent der zur Stimmabgabe berechtigten Bürgerinnen und Bürger mit "Ja" stimmen. Gemessen an der Anzahl der Wahlberechtigten bei der letzten Kommunalwahl im Jahre 2009 wären dies ungefähr 4.060 Stimmen.
Olpe, 05.01.2011 Zur Zeit verschickt die Stadt Olpe die Abstimmungsbenachrichtigungen für den Bürgerentscheid per Post an alle abstimmungsberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Olpe. Diese Benachrichtigung beinhaltet einen "Antrag auf Erteilung eines Stimmscheins". Bitte beachten Sie, dass Sie diesen Antrag auch auf der Rückseite ausfüllen müssen, falls Sie an der Abstimmung teilnehmen wollen und diesen Antrag schriftlich oder persönlich an die Stadt zurückgeben!
In dieser Benachrichtigung wird auch auf die alternative Möglichkeit hingewiesen, die Abstimmungsunterlagen über die Internetseiten der Stadt Olpe zu beantragen. Da die dortige Navigation zu der gewünschten Seite nicht auf Anhieb ersichtlich ist, wählen Sie folgende Link, um direkt auf die entsprechende Seite der Olper Internetauftritts zu gelangen:
http://www.olpe.de/standard/page.sys/990.htm
Von dieser Seite aus haben Sie zwei unterschiedliche Möglichkeiten, den Wahlschein direkt zu beantragen. BITTE ACHTEN SIE DARAUF, dass Sie bei beiden Möglichkeiten NUR die mit einem Sternchen (*) vesehenen Pflichtfelder ausfüllen. Füllen Sie die anderen Felder bitte nicht aus!
Als erste Möglichkeit nennt die Stadt Olpe folgenden Link
https://okewo.krz.de/e01_briefwahlantrag/?kunde=05966024&wahltag=
2011-01-30
Sollten dort Probleme beim Ausfüllen des Formulars auftreten, wird auf den Internetseiten der Stadt Olpe folgender Link als Alternative genannt:
http://www.olpe.de/standard/page.sys/details/eintrag_id=5265/
content_id=490/990.htm
Allerdings wurde der Interessengemeinschaft "Bestattungswald Olpe" auch hier bereits von Fehlern beim Ausfüllen bzw. Absenden des Formulars berichtet.
Olpe, 03.01.2011 Vom 10.01.2011 bis zum 30.01.2011 haben nun alle Olper Bürgerinnen und Bürger beim Bürgerentscheid die Chance, in einem demokratischen Verfahren zu bestimmen, ob auf dem Gebiet der Stadt Olpe ein Bestattungswald in kommunaler Trägerschaft eingerichtet wird. Bitte nehmen Sie diese Chance wahr und beteiligen Sie sich an der Abstimmung! Es kommt auf jede Stimme an.
Das „demokratische“ Verfahren für diesen Bürgerentscheid regelt indes eine wenig bürgerfreundliche Satzung der Kreisstadt Olpe. Diese lässt nur die Briefwahl zu, verbietet Wahllokale und verlangt jedem Olper ab, zunächst Wahlunterlagen anzufordern, um nach deren Eintreffen sein Kreuz zu setzen und diese dann an die Stadt zurückzuschicken.
Wir sagen: Bestattungswald – Jetzt erst recht! Helfen Sie mit, den Olper Bürgerinnen und Bürgern eine Waldbestattung in ihrer Heimatstadt zu ermöglichen. Nutzen Sie Ihr Bürgerrecht, beantragen Sie Ihre Wahlunterlagen, und stimmen Sie mit JA für einen Bestattungswald in Olpe.
Mehr Informationen – auch zu Ihrer Stimmabgabe und den Stellungnahmen der Fraktionsvorsitzenden von UCW, SPD und Bündnis 90/Die Grünen – entnehmen Sie bitte unseren neuen Flyer zum Bürgerentscheid. ![]()
Olpe, 05.11.2010 In der Ratssitzung am 04. November haben die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Olpe das Bürgerbegehren für einen Bestattungswald in der Sache debattiert.
Leidenschaftlich warben die Vertreter des Bürgerbegehrens, Wolf Heller, Karl Caumanns und Peter Kühn (im Bild v. lks.), vor den Abgeordneten und etwa 50 Zuschauern nochmals für die Zustimmung zum Bürgerbegehren. Die gesammelten 2.644 Unterschriften zeige die Resonanz in der Olper Bevölkerung. Und diese Befürworter, die gerne unter einem Baum in ihrer Heimatstadt Olpe bestattet werden möchten, "dürfen nicht vor den Kopf gestoßen werden", so Kühn.
Dennoch: Das geschlossene "Nein" von CDU und FDP sorgte für die Ablehnung des Bürgerbegehrens. Daran konnte auch das ebenso geschlossene "Ja" der Fraktionen von SPD, UCW und Bündnis90/Die Grünen nichts ändern: CDU (20 Sitze) und FDP (2) verfügen im aktuellen Olper Stadtparlament über 22 Sitze, UCW (8), SPD (5) und Grüne (3) erreichen zusammen 16 Sitze.
Nun haben die Bürgerinnen und Bürger endgültig das Wort und damit die Entscheidung in ihren Händen. Bis zum 30. Januar 2011 wird ein Bürgerentscheid stattfinden. Dabei sollen Stimmabgaben in einem Wahllokal nicht möglich sein, nur die Briefwahl ist erlaubt. Wie bei allen Abstimmungen kommt es auch beim Bürgerentscheid auf die Mehrheit an. Grundvoraussetzung ist also, dass sich in einem Bürgerentscheid die relative Mehrheit für einen Bestattungswald im Sinne des Bürgerentscheides ausspricht. Diese Mehrheit alleine reicht aber noch nicht aus, denn sie muss zusätzlich aus mindestens 20 Prozent aller zur Stimmabgabe bei der Kommunalwahl berechtigten Bürgerinnen und Bürgern bestehen. Zur Zeit der letzten Kommunalwahl im Jahre 2009 waren dies ungefähr 4.060 Stimmen.
Damit hängen die Trauben für den Erfolg eines Bürgerentscheides deutlich höher als bei einem Bürgerbegehren. Dennoch wird die Initiative weiter mit aller Leidenschaft und vollem Engagement um die Zustimmung der Olper Bürgerinnen und Bürger werben, um möglichst Viele zur Stimmenabgabe für einen Bestattungswald für die Stadt Olpe am Standort beim Friedhof Olpe-Sondern zu mobilisieren.
Olpe, 29.10.2010 Wie die Prüfung durch die Stadtverwaltung ergab, sind 2.644 der 2.786 abgegebenen Unterschriften für das Bürgerbegehren gültig. Damit ist das Bürgerbegehren "formal nicht zu beanstanden, hat die erforderliche Zahl von Unterstützungsunterschriften erreicht und ist daher zulässig" (Beschlussvorlage 240/2010 für die Stadtverordnetenversammlung am 04. November).
In der Stadtverordnetenversammlung am 04. November werden nun die Ratsmitglieder das Bürgerbegehren in der Sache beraten und entscheiden, ob sie inhaltlich für oder gegen das Bürgerbegehren sind, ob dem Bürgerbegehren entsprochen oder nicht entsprochen wird. Den Vertretern des Bürgerbegehrens, Karl Caumanns, Wolf Heller und Peter Kühn, wird Gelegenheit gegeben, den Antrag in der Sitzung des Rates zu erläutern. Wird dem Bürgerbegehren in dieser Ratssitzung nicht entsprochen, findet am Sonntag, dem 30. Januar 2011 der Bürgerentscheid statt. Entspricht der Rat dem Begehren, unterbleibt der Bürgerentscheid (Beschlussvorlage 241/2010 für die Stadtverordnetenversammlung am 04. November).
Da dieser Tagesordnungspunkt der Stadtverordnetenversammlung öffentlich ist, würde sich die Initiative über möglichst viele interessierte Zuhörer freuen. Die Ratssitzung findet am Donnerstag, 04. November, statt und beginnt um 17.00 Uhr. ![]()
Olpe, 25.09.2010 Lachende Gesichter bei den Initiatoren des Bürgerbegehrens für einen Bestattungswald in Olpe. Am heutigen Samstag beendete die Initiative nach nur drei Wochen die Unterschriftensammlung, und Peter Kühn (im Bild unten lks., rechts im Bild: Wolf Heller) gab auf dem Marktplatz in Olpe das Ergebnis bekannt: Sage und schreibe 2.786 Unterschriften waren bis zu diesem Zeitpunkt zusammengekommen. Inwiefern alle abgegebenen Unterschriften gültig sind, wird die endgültige Prüfung durch die Verwaltung der Stadt Olpe zeigen. Die erforderliche Stimmenzahl von 1.614 ist aufjedem Fall deutlich übertroffen.

Peter Kühn gab den versammelten Bürgerinnen und Bürgern das weitere Vorgehen bekannt: Am Mittwoch, 29. September, werden die gesammelten Unterschriften an den Bürgermeister der Stadt Olpe, Horst Müller, übergeben. Danach übernimmt die Verwaltung die offizielle Zählung der gültigen Stimmen.
Mit dem Erfolg des Bürgerbegehrens muss dieses Thema erneut auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung Anfang November gesetzt werden, damit die Stadtverordnetenversammlung hierüber entscheiden kann, ob sie "für" oder "gegen" einen Bestattungswald im Sinne des Bürgerbegehrens ist.
Würde sich auch hier der Stadtrat mehrheitlich gegen einen Bestattungswald entscheiden, bleibt der Bürgerentscheid als letztes Mittel, um einen Bestattungswald in Olpe Realtität werden zu lassen. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens hoffen aber auf eine vorzeitige parlamentarische Entscheidung in der entscheidenden Ratssitzung. Um hier eine Mehrheit zu erlangen, soll um die Stimmen der bislang gegen einen Bestattungswald votierenden Politker aus den Reihen von FDP und CDU geworben werden.
Olpe, 24.09.2010 Knapp drei Wochen nach dem ersten Infostand am 28. August steht fest: Die erforderlichen 1.614 Unterschriften sind nicht nur erreicht, sondern bei weitem überschritten. Nach zwischenzeitlichen Auszählungen durch die Initiatoren des Bürgerbegehrens war sogar die Marke von 2.000 Unterschriften kein Hindernis.
Dennoch bitten wir alle Interessierten, die ihre Unterschrift oder ganze Unterschriftenlisten noch nicht abgegeben haben, dies auf jeden Fall noch zu tun. Und zwar am Samstag, 25. September, zwischen 10.30 Uhr und 11.00 Uhr, beim Infostand auf dem Marktplatz (Ecke Wesfälische Straße/Obere Marktstraße)! Nutzen Sie diese letzte Gelegenheit zur Abgabe von Unterschriften! ![]()
Anschließend werden die Mitglieder der Initiative die Unterschriften zählen und sodann bekanntgeben. Bei einem Gläschen Sekt oder einer Tasse Kaffee werden wir einen Überblick über den verlauf der Unterschriftenkampagne gebenn sowie das weitere Vorgehen erläutern.
| Bürgerstimme | |||
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„Ich finde es sehr beschämend, als Olper Mitbürger meinen letzten Wunsch verwehrt zu bekommen, in der Natur unter einem Baum beerdigt zu werden.“ |
Olpe, 28.08.2010 Vollkommen begeistert war die Initiative Bürgerbegehren Bestattungswald über die Resonanz beim Auftakt zur Unterschriftensammlung am 28.08.2010 auf dem Olper Marktplatz. Innerhalb von 3 Stunden haben 352 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olpe ihre Unterstützung dokumentiert und das Bürgerbegehren unterschrieben.

Etliche Besucher des Marktplatzes waren, wie sie selbst gesagt haben, eigens wegen des Bürgerbegehrens gekommen. Sie wollten unbedingt dabei helfen, dass ein Bestattungswald in Olpe eingerichtet werden kann.
Somit konnten die Sprecher des Bürgerbegehrens Bestattungswald auf der Veranstaltung am 31.08.2010 ein rundum gelungenes Fazit des Auftaktes zur Unterschriftensammlung ziehen.
352 Unterschriften reichen jedoch nicht. Deswegen haben sich etliche Anwesende und auch einige von denen, die an der Versammlung leider nicht teilnehmen konnten, spontan gemeldet. Sie wollen Olper Bürgerinnen und Bürger zu Hause besuchen und wegen der Unterstützung für das Bürgerbegehren nachfragen. Nicht alle haben ja die Möglichkeit, die Infostände auf dem Marktplatz aufzusuchen. Aber, wenn es eben geht, sollen alle die Gelegenheit bekommen, das Bürgerbegehren zu unterschreiben. Die Infostände werden ab kommenden Samstag, 04.09.2010, Westfälische Straße/Ecke Obere Marktstraße, Frankfurter Straße/Ecke Marktgasse und Mühlenstraße/Ecke Kölner Straße aufgebaut.
Aus Gesprächen war zu hören, dass Unsicherheiten bestehen, ob nur die Bewohner der Olper Innenstadt unterschreiben dürfen. Dem ist nicht so. Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olpe, einschließlich der zur Stadt Olpe gehörenden Dörfer, unterstützen mit ihrer Unterschrift das Bürgerbegehren.
Olpe, 25.08.2010 Der Wortlaut unseres Bürgerbegehrens steht fest. Die Unterschriftenlisten liegen vor. Die Listen liegen zum ersten Mal am Samstag, 28.08.2010, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, beim Infostand des Bürgerbegehrens Bestattungswald auf dem Olper Marktplatz aus. Auch an allen Samstagen im September 2010 zu den gleichen Uhrzeiten stehen Befürworter eines Bestattungswaldes mit den Unterschriftenlisten am Infostand. Hier kann sich jeder in die Liste eintragen.
Wer will, kann eine solche Liste auch hier im Internet herunterladen, sich eintragen, unterschreiben und an die angegebene Adresse schicken.
Unser Bürgerbegehren musste nachgebessert werden. Das hat die Vorprüfung durch den Städte- und Gemeindebund ergeben. Das Bürgerbegehren muss sich auf eine konkrete, durch die Bürgerschaft zu treffende Sachentscheidung richten, wobei sich der Gegenstand unzweideutig aus dem Text des Bürgerbegehrens ergeben muss. Flächen für einen Bestattungswald bereitzustellen ist lediglich eine Grundsatzentscheidung. Unklar bleibt dabei, um welche Flächen es sich handelt.
Die Machbarkeitsstudie hält die Örtlichkeiten Kimicke und Sondern für besonders geeignet. Das Waldgrundstück beim Friedhof Olpe-Sondern besticht durch vielfältige Baumformen, teilweise mächtige Bäume, offene Flächen, schöne Ansichten. Die mögliche gemeinsame Nutzung der vorhandenen Infrastruktur sowie die Tatsache, dass die Stadt Olpe Eigentümerin dieses Grundstückes ist, sind weitere bedeutende Vorteile. Somit ließe sich hier sogar kurzfristig und ohne erkennbare Schwierigkeiten ein Bestattungswald errichten. Bei der Kimicke hingegen müsste zunächst über Kauf oder Pacht des Grundstückes verhandelt werden, und das darf ein Bürgerbegehren nicht verlangen. Das Bürgerbegehren wäre unzulässig.
Der Wald beim Friedhof Olpe-Sondern ist geeignet, Eigentümerin ist die Stadt Olpe, alle Voraussetzungen für einen Bestattungswald liegen vor. Unser Bürgerbegehren lautet demzufolge:
Soll die Stadt Olpe beim Friedhof Olpe-Sondern auf ihrem Grundstück Gemarkung Rhode, Flur 6, Flurstück-Nr.: 85, einen Bestattungswald errichten und in kommunaler Trägerschaft betreiben?
Wer Befürworter eines Bestattungswaldes ist, kann diese Frage ohne Bedenk en mit Ja beantworten, sich in die Unterschriftenliste eintragen und unterschreiben!